FEP:
Europas Parkettmarkt stabilisiert sich
Laut Verband der europäischen Parkettindustrie (FEP) hat sich die Lage auf dem europäischen Parkettmarkt bis Mitte des Jahres 2025 weiter leicht verbessert. Zwar stagniere die Entwicklung seit dem Sommer, aber insgesamt scheinen sich alle wesentlichen Einzelmärkte zu stabilisieren. Lediglich Frankreich schwächelt.
Allerdings kämpft die Branche mit steigenden Kosten, insbesondere für Weichholz, Energie und Löhne, und sieht sich mit vielen Unsicherheiten konfrontiert. Während sich die Situation in den USA vorerst beruhigt hat - auf europäische Parkettimporte wird ein Zollsatz von 15 % erhoben -, sorgen die jüngsten Änderungsvorschläge der EU zur Entwaldungsverordnung (EUDR) für Unruhe, zumal deren angekündigte weitere Verschiebung aufgehoben wird. Und obwohl die Mitte Juli in Kraft getretenen endgültigen Antidumpingmaßnahmen für Mehrschichtparkett aus China in den letzten Monaten zu einem deutlichen Rückgang des Importvolumens geführt haben, registriert die FEP, dass chinesische Exporteure bei diesen rückläufigen Mengen nun häufig noch niedrigere Preise als zuvor aufrufen und zunehmend auch Parkett aus anderen Ländern angeboten wird, die vorher keine großen Mengen in die EU geliefert haben.
aus
BTH Heimtex 12/25
(Wirtschaft)