Vebe
Optimierung der Raumakustik mit Nadelvlies
Die große Zahl von "schallharten" Flächen wie Glasfronten und Sichtbetonwände sorgen in der modernen Architektur häufig für Probleme mit der Raumakustik. Schallharte Flächen sind Oberflächen, die Schallwellen reflektieren anstatt sie zu absorbieren. Die Raumakustik lässt sich aber durch die Wahl von Nadelvlies als Bodenbelag gleichermaßen wirtschaftlich und effizient verbessern, berichtet der niederländische Hersteller Vebe.
Störende Geräusche, wie zum Beispiel durch Stühlerücken oder durch Rollkoffer, entstehen auf der textilen Oberfläche - anders als bei Hartbelägen - erst gar nicht. Auch in Sachen Trittschalldämmung ist Nadelvlies gegenüber Hartbelägen klar im Vorteil: 21 bis 23 dB beträgt die Trittschallminderung von Nadelvlies aus dem Hause Vebe zum Beispiel im Vergleich zu 18 dB bei Laminat auf einer Dämmunterlage.
Nadelvlies reduziert
Nachhallzeiten deutlich
Last but not least beeinflusst Nadelvlies auf dem Boden aufgrund des großen Flächenanteils im Raum auch die Nachhallzeiten positiv. Dies wirkt sich wiederum maßgeblich auf die Sprachverständlichkeit aus, die speziell in Großraumbüros, Schulen, Kindergärten, Theatern und Kinos eine entscheidende Rolle spielt.
Eine Hilfestellung bietet die Norm DIN 18041 "Hörsamkeit in kleinen und mittelgroßen Räumen". Diese definiert für verschiedene Nutzungsarten von Räumen die Anforderungen an Nachhallzeiten und gibt Orientierungswerte für das Verhältnis von äquivalenter Schallabsorptionsfläche zum Raumvolumen.
Die Vorgaben der DIN 18041 sind die Basis des kostenlosen Akustikplaners unter www.nadelvlies.de/akustikplaner. Mit ihm lassen sich die Nachhallzeiten für Räume anhand der Größe, Ausstattung usw. und die Auswirkung von Optimierungsmaßnahmen wie die Verlegung eines Nadelvlies-Bodenbelages hochrechnen. Für Architekten, Planer, aber auch Verarbeiter, ist das digitale Tool ein wertvolles Hilfsmittel für eine raumakustische Planung, und das ganz ohne aufwendige Messungen.
aus
FussbodenTechnik 04/25
(Sortiment)