Volati übernimmt Messegerätehersteller Tramex
Die schwedische Investmentgesellschaft Volati kauft den irischen Messegerätehersteller
Tramex, um das eigene, schwedische Unternehmen Corroventa, einen Spezialisten für Entfeuchtungs-, Trocknungs- und Sanierungstechnik, breiter aufzustellen. Diese Übernahme stellt laut Volati die erste Akquisition für Corroventa dar und erweitert das Angebot im Bereich der Feuchtigkeitsmessung und -regulierung für die Märkte der Wasserschadensanierung und des Bauwesens. Tramex, 1974 gegründet mit seinem Hauptsitz in Wicklow, erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 90 Mio. SEK (umgerechnet rund 95 Mio. EUR) bei einer bereinigten EBITA-Marge von etwa 20 %.
Tramex zeichnet sich durch eine starke Innovationskultur aus und entwickelte z. B. ein zerstörungsfrei arbeitendes Feuchtigkeitsmessgerät. Zuletzt machte der Messgerätespezialist durch seine Aktivitäten auf dem deutschen Markt auf sich aufmerksam, als Bernhard Grewing (zuletzt
Windmöller) als Business Development Manager und Stefan Niemann (früher
Meisterwerke und
Brüder Schlau) als Verkaufsleiter D/A/CH verpflichtet wurden.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenAmtico setzt wieder mehr um
Nach zwei Jahren mit rückläufigen Zahlen zeigt die Umsatzkurve bei
Amtico 2025 wieder nach oben. Mit 114,2 Mio. GBP (133,4 Mio. EUR) gelang dem Hersteller von Designbelägenaus dem US-amerikanischen
Mannington-Konzern ein Plus von 3,3 %, so dass in etwa wieder das Niveau von 2023 erreicht werden konnte. Zu verdanken haben die Briten die Trendwende dem Erfolg auf dem heimischen Markt. Hier gingen die Umsätze um 6,8 % auf 96,3 Mio. GBP herauf. Dem gegenüber verzeichneten die Märkte sowohl in Europa (15,9 Mio. GBP, -11,4 %) als auch dem Rest der Welt (2,0 Mio. GBP, -15,4 %) zweistellige Einbußen.
Und noch in Wermutstropfen trübt die Bilanz: Im Gegensatz zu den Vorjahren war der operative Gewinn rückläufig und sank um 9,5 % auf 10,4 Mio. GBP.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenFries-Gruppe: Dr. Ulrich Fries verstorben

Nach langer, mit großer Geduld ertragener Krankheit ist am 8. September 2026 Dr. Ulrich Fries verstorben. Über Jahrzehnte war der promovierte Germanist und Soziologe, dessen eigentliche Leidenschaft die Literatur war, ein erfolgreicher Unternehmer, der den von seinem Vater gegründeten Bodenbelags- und Holzhandel mit Weitsicht zu einer Gruppe mit 13 Standorten und über 400 Mitarbeitenden ausbaute. 2015 gab er die operative Geschäftsführung an seinen Nachfolger Dr. Mario Hölscher ab, der 2025 auch die Mehrheitsanteile übernahm. Geschäftsleitung und Mitarbeitende der
Fries-Gruppe würdigen ihn als herausragenden Menschen und weitsichtigen Vordenker. "Sein Wirken und seine Werte werden im Unternehmen fortleben", unterstreicht Dr. Mario Hölscher.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenFEB veröffentlicht neue TI 9 zur Feuchtemessung von Estrichen

Der
Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) hat einen neuen Leitfaden zur sach- und fachgerechten Feuchtemessung von Estrichen herausgegeben. Feuchtigkeit zählt nach wie vor zu den häufigsten Ursachen für Bauschäden bei Neubauten sowie in der Altbausanierung. Während die CM-Messung seit Jahrzehnten als bewährtes Standardverfahren gilt, gewinnen alternative Prüfmethoden durch moderne Estrichmörtelrezepturen und steigende Anforderungen an Sicherheit und Effizienz an Bedeutung. Der FEB hebt in diesem Kontext die KRL-Methode (korrespondierende relative Luftfeuchte) als zukunftsweisende Option hervor, um den Feuchtegehalt sowohl bei Zement- als auch bei Calciumsulfatestrichen verlässlich zu bestimmen. Die Publikation "TI 9 - Feuchte von Estrichen" steht auf der Website des Verbandes (feb-ev.com) zum kostenlosen Download bereit.
Mehr auf fussboden.techDer SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenVDPM-Marktstatistik Estrichmörtel 2026: Rückgang deutlich verringert

Anlässlich der Tagung des Fließestrichforums am 7. und 8. September in Fulda hat der
Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) gemeinsam mit den Marktforschern von B+L Marktdaten die aktuelle Estrichmörtel-Marktstatistik für 2026 veröffentlicht. Die immer noch schwachen Positiv-Signale aus der Bauwirtschaft sorgten zumindest im bisherigen Jahresverlauf für ein weiteres Abschwächen der Rückgänge im Estrichmarkt.
Das Absatzminus verringert sich nunmehr das dritte Jahr in Folge und liegt im Vergleich zu 2025 noch bei -3,5 %. Diesen Wert hat B+L im Rahmen der Prognose auf das gesamte Jahr 2026 hochgerechnet. In den beiden Jahren zuvor hatte es jeweils zweistellige Rückgänge gegeben - 2024 zu 2023 waren es -18 % und 2025 zu 2024 immer noch -10 %.
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Uzin Utz Tools: Kuschek übernimmt Geschäftsführung

Wechsel an der Spitze von
Uzin Utz Tools: Bernd Kuschek übernimmt die Geschäftsführung sowie die Leitung der Business Unit der beiden Maschinen- und Werkzeug-Marken Wolff und Pajarito. Der erfahrene Manager folgt auf Jürgen Rehmann, der sich nach 48 Jahren Unternehmenszugehörigkeit, davon elf Jahre als Geschäftsführer, in den Ruhestand verabschiedet.
Kuschek, bereits seit März 2026 im Unternehmen, bringt langjährige internationale Expertise in Vertrieb, Marketing und Business Development mit. Zuletzt war er als Chief Sales Officer (CSO) bei
C. & E. Fein für den weltweiten Vertrieb und die internationalen Vertriebsgesellschaften verantwortlich.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenHeadlam beantragt Insolvenzverfahren

Die
Headlam Group hat ihre Ankündigung vom 1. September 2026 wahr gemacht und ein Insolvenzverfahren beantragt. Der britische Bodenbelagsgroßhändler strebt ein Company Voluntary Arrangement (CVA) an, das die Fortführung des Betriebes sichern soll, sowie die Refinanzierung der bestehenden Kreditfazilitäten, verbunden mit erhebliche Maßnahmen zur Kostensenkung. Die bestehenden Kreditgeber hätten ihre Unterstützung für die vorgeschlagene Insolvenzverwaltung signalisiert. Betroffen von der Insolvenz sind nach jetzigem Stand lediglich die Konzernmutter Headlam Group und die Tochtergesellschaft HFD.
Vorbehaltlich des erfolgreichen Abschlusses des Insolvenzverfahrens und der Umstrukturierung ist beabsichtigt, die Wiederaufnahme der Börsennotierung anzustreben und den Übergang zu einem neu zusammengesetzten Vorstand zu vollziehen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenRoller schließt weitere Filialen

Der Möbeldiscounter
Roller reduziert sein Filialnetz in Deutschland spürbar. Wie mehrere Fachmedien berichten, hat das Unternehmen seit Herbst 2025 zehn Standorte geschlossen oder deren Schließung angekündigt: Husum, Villingen-Schwenningen, Crailsheim, Reutlingen, Gera, Oldenburg in Holstein, Offenbach, Rendsburg, Kerpen und Düsseldorf-Flingern, letztere im Oktober und November 2026. Roller betreibt aktuell rund 120 Filialen in Deutschland.
Als Begründung nennt das Unternehmen laut den Berichten anhaltend herausfordernde Marktbedingungen im Möbelhandel und ein verhaltenes Konsumklima, das besonders das Discount-Segment treffe; man wolle sich auf ein leistungsfähigeres Kernnetz konzentrieren. Roller betonte zugleich, es handle sich um Einzelfallentscheidungen und keinen generellen Rückzug, wirtschaftlich stabile Standorte blieben im Fokus. Betroffenen Beschäftigten sollen Stellenangebote an anderen Standorten in der Nähe gemacht werden, bestehende Kundenverträge wie vereinbart weiterlaufen. Roller gehört zu 50 % der
Tessner-Gruppe, die anderen 50 % hält seit 2021 die österreichische
XXXLutz-Gruppe.
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